Das Klassenbuch wird im Gehen geführt, nicht am Laptop
Die Lehrkraft trägt die Anwesenheit am Ende der Stunde ein und steht dabei zwischen den Tischen: acht bis zwanzig Personen, und niemand darf fehlen. Der Laptop ist in diesem Moment zu, und ihn aufzuklappen, sich zu setzen und die Gruppe zu suchen dauert länger, als mit dem Finger durch eine Liste am Telefon zu gehen.
Ein Bildschirm rechtfertigt die App. Die beiden anderen Bereiche gibt es, weil das Telefon ohnehin schon in der Hand liegt. Eltern wollen einen Blick auf Anwesenheit und Ergebnisse, keine Arbeitssitzung. Schüler wollen auf dem Heimweg wissen, ob eine Aufgabe bestanden ist, und manchmal eine Zeile ändern. Eine ganze Lösung am Telefon zu schreiben ist unangenehm, und die App tut nicht so als wäre es anders: die Vorlage kommt aus der Aufgabe.
Was drin steckt
Vier Zustände statt zwei
Verspätung ist nicht dasselbe wie Fehlen, und ein entschuldigter Tag auch nicht. Die Markierungen unterscheiden sich in der Form und nicht nur in der Farbe: Haken, Kreuz, Uhr, Schild. Etwa jeder zwölfte Mann kann Rot und Grün nicht auseinanderhalten.
Die Sprache von iOS, kein umgefärbtes Material
Der Unterschied liegt nicht in der Farbe: der große Titel klappt beim Scrollen zusammen, ein Wisch vom linken Rand führt zurück, Listen federn am Ende zurück, die Auswahl fährt als Blatt von unten hoch. Jeder Tab behält seinen eigenen Navigationsstapel.
Eigene Tabs je Rolle
Die Lehrkraft landet zuerst im Klassenbuch, Eltern bei ihren Kindern, Schüler bei den Stunden. Kein Recht, sondern eine Reihenfolge: jeder hat seinen eigenen Grund, die App zu öffnen, und der steht vorn.
Elternbereich ohne den Code des Kindes
Erwachsene sehen Anwesenheit, gelöste Aufgaben, letzte Stunden und abgegebene Arbeiten. Den Code sehen sie bewusst nicht: die API gibt ihn nicht heraus und die App fragt nicht danach. Die Lösung durchzugehen ist Sache der Lehrkraft.
Drei Sprachen, Schlüssel ist der Satz selbst
Bezeichnungen für Status, Rollen und Schwierigkeit kommen bereits übersetzt vom Server: die App schickt Accept-Language und hält keine zweite Kopie dieser Wörter. Die eigenen Zeichenketten liegen in einer Tabelle, Unübersetztes bleibt lesbarer Text.
Bewertung in der Warteschlange, Ergebnis abgefragt
Ein Durchlauf auf dem Dienst dauert Sekunden, bei Go etwa zwanzig. Die App gibt ab, bekommt eine Kennung zurück und fragt nach, bis das Ergebnis da ist — statt eine Anfrage eine Minute offen zu halten.